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Leben | Jewelry Obsession: Pandora


Ich gestehe: ich sammle gern. Bücher, Schmuck und natürlich Nagellacke. Auch von Kartons oder Tüten kann ich mich selten trennen und hebe sie meist auf. Kann man ja bestimmt noch gebrauchen, ya know? Ich bewege mich also stets auf einem schmalen Grad zwischen romantischer, wehmütiger Sammelleidenschaft und ganz einfachem Messietum.

Schmuck zum konservieren von Erinnerungen

Was Schmuck anbelangt ist Pandora definitiv eine kleine Obsession von mir. An meinem klassischen Pandora Armband, das ich schon seit vielen Jahren trage und liebe, hängen unzählige Erinnerungen. Bei jedem einzelnen Charm weiß ich ganz genau, von wem ich es bekommen habe und meist auch aus welchem Anlass. Ich glaube besonders das hat mich zu einer begeisterten Pandora-Sammlerin gemacht. Im Grunde verbinde ich mit meinem Schmuck immer eine Erinnerung – ob das nun mein Pandora Armband ist oder die Perlenkette, die mir meine Oma vor einiger Zeit vererbt hat. Für mich ist Schmuck eben mehr als nur Schmuck. Er überdauert die Zeit, kommt im besten Fall nicht aus der Mode und lässt sich irgendwann wunderbar an meine Enkelkinder vererben.

Natürlich hänge ich an manchen Schmuckstücken mehr, an anderen weniger. Ganz sicher vorn mit dabei ist mein rosé goldener Verlobungsring (ebenfalls von Pandora), der mir im November 2016 an den Finger gesteckt wurde und den ich seither nur zum Spülen (urghs…) abnehme. Auch die Charms von meiner Mama, meinem Papa oder meiner Schwester liebe ich abgöttisch und denke gern an den Moment zurück, in dem ich sie aus der Geschenkverpackung nahm und mit einem Lächeln an mein Armband steckte.

Schmuck als Selbstwertschätzung

Emotional wohl nicht ganz so nachhaltig sind all die Schmuckstücke, die ich mir irgendwann einmal selber gekauft habe, um mir eine Freude zu machen. Don´t get me wrong, ich liebe es, mich selbst zu beschenken! Aber es ist ein anderes Gefühl, eine andere Stimmung die dann durch die Ringe oder Charms transportiert wird. Wenn ich mich selber beschenke vermittle ich mir ein Gefühl von Freiheit und Selbstständigkeit. Oft treffe ich diese Entscheidungen aus dem Bauch heraus – ziemlich spontan und unbedarft. Ein kleines Stück Glück. Ich belohne mich selbst für einen persönlichen Erfolg oder will mich mit einem Kauf aufmuntern. Für mich persönlich ist das wichtig und heilend – meine Käufe halten sich allerdings auch noch im üblichen Rahmen. Und ganz ehrlich? In so einem Moment laufe ich trotz mieser Laune, miesem Tag oder unausstehlichen Menschen mit einem riesenroßen Lächeln rum und genieße. Den Moment, den Tag und mein Leben.

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