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Leben | Nagellack-Cleanse

Wer mich besucht und einen Blick in meine kleinen vier Wände wirft, sieht schnell, dass ich einen Großteil meiner Zeit mit Nagellacken herumhantiere. Überall stehen die kleinen bunten Fläschchen rum – sei es im Bad, auf meinem Esstisch, oder eben meinem Schreibtisch. Vor allem letzterer ist meist besonders vollgestellt. Ich umgebe mich gern mit meinen Sachen, sehe sie gern an, nur um sie dann wieder bedächtig zurückzustellen.

Das Problem

In letzter Zeit habe ich mir öfter die Frage gestellt, ob ich diese Vielzahl an Lacken wirklich brauche. Ich wage es überhaupt nicht erst, sie zu zählen. Die Antwort kommt meist still und leise aus meinem Kopf und ich verdränge sie schnell wieder: nein, so viele Lacke braucht kein Mensch.
Natürlich mache ich mir gern vor, dass jeder eine kleine Sammelleidenschaft besitzen darf. Bei den einen sind es Platten, Briefmarken, Blushes oder Stofftiere. Meine Sammelleidenschaft sind halt eben Nagellacke – und das ist doch auch vollkommen in Ordnung oder nicht?
Die Wahrheit ist aber leider, dass diese kleinen bunten Fläschchen nicht ewig halten werden. Da kann ich sie auch noch so gut vor Licht und Sonne schützen und sie so viel schütteln wie ich mag. Nagellacke besitzen nunmal ein Ablaufdatum und damit macht es im Grunde wenig Sinn sie zu sammeln.

Die Lösung

In den letzten Wochen und Monaten konnte man auf vielen Blogs und Youtube-Channeln eine reine Flut an Declutter-Posts und Videos sehen – Anlass war das Buch The Life-Changing Method of Tidying up von Marie Kondo, das viele inspiriert hatte, die Beautykommoden und Kleiderschränke auzumisten. Immer wieder hört man, dass sich diese Frauen anschließend befreit und frisch fühlen und froh sind, diese Last und den Überfluss los geworden zu sein.
Hört sich doch erstmal toll an – frei&frisch, die zwei großen Fs. Nagellacktechnisch lebe ich eh im Überfluss, weshalb ich mich dazu entschlossen habe einen Nagellack-Cleanse vorzunehmen. Alle Lacke, die mich nicht mehr mit Freude erfüllen oder keinen großen emotionalen Wert für mich haben werden früher oder später aussortiert. Da trifft es sich gut, dass mit meiner BFF Ende Februar ein Flohmarkt ansteht, bei dem ich hoffentlich viele Sachen loswerden kann. Der Rest wird entweder über Kleiderkreisel in neue Hände wandern oder an Freunde und Familie verschenkt.

Wie steht ihr zu dem Declutter-Trend?

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4 Comments

  • Reply Lotte

    Ich bin immer für Decluttering! 🙂 Das ist bei mir eigentlich ein permanenter Prozess. Ich wünschte mir nur, hier würde es in der Nähe einen ordentlichen Flohmarkt geben, wo ich mal was loswerden könnte.

    LG Lotte

    11/01/2016 at 11:07
    • Reply Lackliebelei

      Ich glaube ich werde das jetzt tatsächlich auch zu etwas permanentem machen 🙂

      11/01/2016 at 16:09
  • Reply Caline

    Ich hab auch immer mal wieder solche Phasen, wo mich dieser ganze Kram und die mittlerweile 270 Nagellacke echt runterziehen, so viel Zeug das man streng genommen nicht braucht. Ich habe mir also auch schon für die Zeit nach meiner Prüfungsphase vorgenommen, einmal alles gründlich durchzusortieren und freue mich richtig darauf, am liebsten würde ich jetzt sofort schon anfangen! 😀
    Aber ich habe immer ein Problem damit, aussortierte Sachen loszuwerden. Man will ja nicht wegwerfen und vieles ist auch noch zu gut erhalten zum wegwerfen, aber das dann unter andere Leute zu bringen kommt mir immer so aufwändig vor :/

    11/01/2016 at 16:16
    • Reply Lackliebelei

      Wegwerfen würde ich meine ganzen Lacke auch niemals – dafür sind sie dann natürlich viel zu schade 🙂

      14/01/2016 at 6:46

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