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Leben

Leben | Netflix Watchlist #2


Netflix ist und bleibt das Serienportal meiner Wahl und ist wohl auch meine #1 Freizeitbeschäftigung (so sad but true. SO true.). Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal den Fernseher eingeschaltet habe, um eine Sendung aus dem normalen TV-Programm zu sehen. Die ewigen Werbeunterbrechungen sind einfach nur nervig und die meiste Zeit gibt man sich eigentlich nur mit den Filmen oder Sendungen zufrieden ohne sie tatsächlich sehen zu wollen. Ganz ehrlich? Dafür ist mir meine Zeit mittlerweile einfach zu schade. Auf Netflix entscheide immer noch ich was ich sehen will (oder auch eben nicht) – and that´s how it should be.

Heute also mal wieder meine Netflix Watchlist der letzten Wochen/Monate. Vielleicht ist für den ein oder anderen ja eine meiner Empfehlungen ganz hilfreich. Meine Watchlist aus dem Oktober findet ihr übrigens hier.

1. Modern Family

Wer gern lacht und einfach mal eine witzige Serie ohne viel ernstes Drama sucht, ist bei Modern Family richtig aufgehoben. Die Sendung beschäftigt sich mit den Familien von Jay Pritchett, seines Sohns Mitchell Pritchett und seiner Tochter Claire Dunphy. Besonders angetan hat es mir das schwule Paar Mitchell und Cameron – die beiden sind so unglaublich witzig, dass mir zwischendurch die Tränen kamen. Wirklich empfehlenswert!

Tatsächlich habe ich Modern Family bereits vor 2 Jahren angefangen zu sehen. Damals habe ich die ersten beiden Staffeln ausgeliehen bekommen und sie mir zu Gemüte geführt. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass mich die Serie damals nicht so sehr mitgerissen hat wie jetzt. Ich habe alle auf Netflix verfügbaren Staffeln innerhalb von 2-3 Wochen durchgesuchtet und warte ungeduldig auf die weiteren Staffeln.

2. Grace and Frankie

Nach dem Outing ihrer beiden Ehemänner, die jetzt offiziell ein Paar sind und heiraten wollen, finden sich Grace und Frankie im gleichen Haus wieder und bilden eine eher unfreiwillige Wohngemeinschaft. Die ziemlich steife, prüde und hochgeschlossene Grace bildet dabei ein komplettes Gegenteil zu der offenen, wilden und experimentierfreudigen Hippie-Frankie. In der Serie geht es hauptsächlich um die Beziehung zwischen Grace und Frankie, aber auch um die Aufarbeitung der Beziehung zu ihren nun schwulen Ehemännern. Eine Serie zum lachen und hin und wieder auch zum weinen. Love it!

3. The OA

Ich dachte nach Stranger Things kann es nicht mehr stranger werden, Tja, da habe ich mich getäuscht. Mit The OA ist Netflix wieder ein obskures Serienschauspiel gelungen, das mich nach der ersten Staffel ziemlich verwirrt zurücklässt. In der Mistery-Serie verschwindet das blinde Mädchen Prairie spurlos und taucht nach Jahren wieder auf – und kann wieder sehen. Prairie, oder eher The OA, wie sie sich jetzt selber nennt, hat allerdings eine unglaubliche Geschichte im Schlepptau und erzählt diese nun, Folge für Folge, vier zweifelnden und von Grund auf verschiedenen Personen. Als Zuschauer kann ich immer noch nicht beurteilen, ob ich diese Geschichte glauben bzw. nachvollziehen kann. Nach der ersten Staffel machen viele Dinge einfach keinen Sinn und sind so unmöglich, dass „glauben“ schwer fällt. Dennoch: sehenswert!

4. Making a Murderer

I know, I know, ich bin ganz schön spät dran was diese „Serie“ angeht. Das faszinierende an dieser Geschichte? Sie ist wahr und fast genauso unglaublich wie die von The OA. Die Dokumentar-Serie dreht sich um den nun wieder inhaftierten Steven Avery und seine angeblichen Verbrechen. Steven wird verurteilt, sitzt 18 Jahre unschuldig in Haft, wird endlich freigesprochen, und zwei Jahre nach seiner Haftentlassung wieder des Mordes angeklagt. Es mag vielleicht an der Berichterstattung liegen, die definitiv „pro Steven“ ist, aber auch ich bin – wie glaube ich viele Menschen – der festen Überzeugung, dass Steven erneut unschuldig hinter Gittern sitzt. Eine wirklich beunruhigende, wahre Geschichte, die hoffentlich irgendwann aufgeklärt werden kann. Must see!

5. The Crown

Wer sich schon immer für das britische Königshaus interessiert hat, wird Spaß an dieser Serie haben. Die Serie widmet sich dem Leben von Elisabeth II. seit ihrer Hochzeit im Jahr 1947 und ist ein echtes Highlight zwischen den ganzen Serien auf Netflix. Natürlich ist sie fiktiv – wie viel von der Serie tatsächlich der Wahrheit entspricht lässt sich nur spekulieren. Mich hat die Serie dennoch mitgerissen – es ist ein Spiel zwischen Vernunft, Liebe, dem Wunsch etwas verändern zu wollen und dem Streben, die perfekte Monarchin zu sein. Macht Lust auf mehr!

Was haltet ihr von meiner Netflix Watchlist? Und was sind eure Favoriten auf Netflix? Verratet Sie mir unbedingt in den Kommentaren!

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